Burgund
Domaine Fèvre
Domaine Nathalie & Gilles Févre
Seit vier Generationen baut die Familie Févre Wein an. Rund 50 Hektar umfasst ihr Betrieb im Herzen der Weinberge von Chablis. Nathalie und Gilles Févre führen die Tradition fort, die im 19, Jahrhundert mit Zephyr Févre begann. Marcel Févre (1876 - 1976), der Urgroßvater von Gilles, sah im Chablis einen Wein mit Zukunft und leitete die Vergrößerung des Weingutes ein. Nathalie und Gilles, beide Önologen, sammelten Erfahrungen an verschiedenen Orten in Frankreich und im Ausland, um das Erbe ihrer Vorfahren zu bereichern.
Gilles ist leidenschaftlicher Winzer und kümmert sich um die Weinberge, mit dem Ziel, das über Generationen überlieferte Erbe zu respektieren. "Wir arbeiten so einfach wie möglich, um die Mineralität und Komplexität unserer fabelhaften Böden bestmöglich zum Ausdruck zu bringen". Sie streben stets eine Verbesserung der Qualität der Trauben an. Um darin perfekt zu werden., haben sie sich für einen biologischen Ansatz für einen Teil ihrer Parzellen entschieden. Insbesondere für die Parzellen der Grands Crus und Premiers Crus. Sie werden ohne Insektizide bearbeitet, sondern mit biologischen Mitteln. Es werden nur noch sehr wenig Herbizide verwendet und die nur punktuell und immer in reduzierter Dosis. "Die schöne Lage unserer Parzellen ermöglichen sowohl eine erleichterte Reife, als auch eine frühe Ernte mit kontrollierten Erträgen."
Nathalie kümmert sich hauptsächlich um die Weine. Um alle Trauben aus dem eigenen Betrieb zu Wein zu verarbeiten, hat man 2004 eine eigene Cuverie bauen lassen. "Alles, was wir im Keller tun, hat zum Ziel, die Qualitäten unserer Böden zu bewahren". In kleinen, temperaturgesteuerten Edelstahltanks wird jede Parzelle separat vinifiziert. Die Weinbearbeitung findet hauptsächlich in Edelstahltanks statt, außer für den Grand Cru Les Preuses und die Chablis 1er Cru Vaulorent und Mont de Milieu, wo ein Teil in Eichenfässern erfolgt.
Nach ihrem Abschluss als Agraringenieurin an der École d'Ingénieur de Purpan und ihrem nationalen Önoloendiplom in Dijon bringt Tochter Julie neuen Schwung in das Weingut. Ihre internationalen Erfahrungen verschaffen ihr einen neuen Blick von außen, der das Familienweingut einerseits zu einer ständigen Verbesserung der Weine und andererseits zu einem umweltbewussten Vorgehen führt.